Worauf liegt mein Fokus im betrieblichen Gesundheitsmanagement?

Meiner Auffassung nach ist die Kernaufgabe des betrieblichen Gesundheitsmanagements, den Mitarbeiter als Menschen "an sich" wahrzunehmen und in die Eigenverantwortung zu bringen.

Menschen, die sich selbst gut kennen und nach Ihren wahren Bedürfnissen leben, wissen auch im Job besser was zu tun ist.

Erst begeistere ich mich selbst und dann begeistere ich meine Kunden :)

Sehr gern begleite ich Euch dabei, herauszufinden was genau Dich und Deine Mitarbeiter in diese gute Energie bringt!

 

Was macht eine betriebliche Gesundheitsmanagerin?

 

Als betriebliche Gesundheitsmanagerin unterstütze ich Unternehmen bei der ganzheitlichen Implementierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Meine Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderng (BGF) sind im Bereich Energiemanagement genauer beschrieben. Außerdem organisiere ich Gesundheitstage in Ihrem Unternehmen und unterstütze dabei geeignete Partner für ein ganzheitliches BGF-Angebot zu finden und in den Ablauf des Unternehmens zu integrieren. Aber was bedeutet BGM & BGF jetzt genau? Die Uni Tübingen hat es sehr gut beschrieben....

 

Definition: Betriebliches Gesundheitsmanagement

 

 

Die Universität Tübigen hat eine Definition ihres Verstädnisses von BGM auf ihre Webseite gestellt die sowohl BGM von der BGF abgrenzt, als auch eine bündige Defintion liefert.

 

Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)?

 

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) wird oft mit Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) gleichgesetzt. Hier gibt es jedoch große Unterschiede.

 

Bei BGF geht es um Einzelmaßnahmen im Bereich Bewegung, Ernährung und Psyche. So werden im Rahmen von BGF z.B. Ernährungskurse, Rückenschule, Pausenexpress, Stressmanagement-Seminare und Gesundheitstage angeboten. BGF ist ein wichtiger Baustein von BGM. Das BGM setzt dabei eine Stufe höher an, steuert diesen Prozess und beinhaltet weitere Teilgebiete, die die Gesundheit in einem Betrieb angehen.

 

 

Definition von BGM

 

„Betriebliches Gesundheitsmanagement ist die bewusste Steuerung und Integration aller betrieblicher Prozesse mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten.“  (Wienemann, 2002)

 

 

  • · BGM hat das Ziel, betriebliche Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse so zu entwickeln, dass die Arbeit und Organisation gesundheitsförderlich gestaltet wird und die Mitarbeiter zu einem gesundheitsförderlichem Verhalten befähigt werden.
  • · BGM bezieht Gesundheit in das Leitbild, in die Führungskultur, in die Strukturen und in die Prozesse der Organisation ein.
  • · BGM analysiert die Arbeitssituation, entwickelt zielgerichtete Maßnahmen und evaluiert die Wirksamkeit der Maßnahmen.
  • · BGM betrachtet die Gesundheit der Beschäftigten als strategischen Faktor, der Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, die Kultur und das Image der Organisation hat.

 

Die drei Prinzipien von BGM

 

  • Ganzheitlichkeit: BGM umschließt Arbeits- und Gesundheitsschutz, Suchtprävention, Betriebliches Eingliederungsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung.
  • Partizipation: Bei BGM geht es um alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Universität Tübingen. Die Beteiligung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist entscheidend. Zum einen bei der Analyse von gesundheitsfördernden und gesundheitshemmenden Faktoren. Zum anderen bei der Teilnahme an gesundheitsfördernden Angeboten.
  • Integration: BGM befindet sich an der Schnittstelle der verschiedenen betrieblichen Fachstellen, die gesundheitsbezogene Aufgaben haben. Durch Kooperation und Zusammenarbeit aller Fachstellen kann mehr geleistet werden als alleine.

 

Quelle: Uni – Tübingen